Mittelalter Stickmuster

Auch wenn im Mittelalter vor allem in den Klöstern gestickt wurde, so haben sich doch auch in vielen privaten Haushalten, die Künste der Stickerei aufgebaut. Dabei wurden die schönsten Tiere und Muster entworfen. Besonders beliebt waren auch die unterschiedlichsten Borten. Mit kleinen Ranken und den unterschiedlichsten Ideen aus den typischen Formen des Mittelalters, kann ein geübter Sticker sicher auch die schönsten Muster entwerfen. Was im Mittelalter sicher auch noch viel stärker in einem Stickmuster zu erkennen war, war sicher die regionale Umgebung.

In den Klöstern zum Beispiel, werden sicher auch viele Heiligenbilder gestickt worden sein.

Anders als in späteren Jahren, gehörte die Stickerei zu der „Grundausbildung“ einer Dame im Mittelalter. In Zeiten der Burgen und Schlösser, war das Reisen sehr gefährlich und für eine Dame, die nicht in der Küche zu stehen hatte, gab es ebenfalls nur sehr wenig in einem Mittelalterlichen Haushalt zu tun, was für eine „Dame“ geeignet war. Deshalb wurde in adeligen Damenkreisen sehr viel gestickt.

Stickvorlagen

Aber auch die Winter waren für die Stickerei immer eine sehr produktive Zeit. Der Grund dafür war einfach, die frühe Dunkelheit. Während man im Frühjahr, Sommer und Herbst sehr viel auf den Feldern und auf den Höfen zu tun hatte, bewegte man sich in den Wintermonaten kaum vor die Türe. Das konnte auf Dauer ja auch ziemlich langweilig werden. Deshalb wurde auch in den bäuerlichen Familien, eher im Winter gestickt, wenn niemand auf den Feldern und bei den Tieren gebraucht wurde.

Die Gründe, weshalb man früher viel mehr gestickt hat als heute, sind sehr unterschiedlich. Aber der offensichtlichste ist sicher, dass die Menschen keine Maschinen für die Handarbeiten hatten und auch nach einem ganz anderen Tagesrhythmus gelebt und gearbeitet haben.