Werkstatt historisch Stickmuster

Die traditionelle Werkstatt für historisch gestaltete Stickmuster, waren schon von frühster Zeit an die Klöster. Hier stickten die Nonnen des Mittelalters die Ornamente für die religiösen Gewänder der Priester und die Decken der Altäre. Aber die Stickerei und die Stickmuster sind ja nicht aus der Kreuzstickerei entstanden. Historisch gesehen stammt, das Handwerk aus China, Indien und Ägypten. Hier stickte man aber erst reine geometrische Figuren, die noch keine echten Formen darstellten. Es waren die Assyrer, die anfingen Menschen und Tiere zu sticken.

Es gibt die unterschiedlichsten Möglichkeiten mit Nadel und Faden, Bilder auf einen Stoff zu zaubern. Dabei gibt es nicht nur die unterschiedlichsten Stiche, sondern auch „Volumina“. Manche Stickstücke werden so gearbeitet, dass der gesamte Stoff von der Stickerei bedekt ist.

Manchmal wird die Stickerei auch nach einer „Weißstickerei“ und der „Buntstickerei“ unterschieden. Dabei spielt es dann keine Rolle, ob bei der bunten Stickerei noch „bestickbare“ Flächen auf dem Stoff bleiben.

Stickvorlagen

In den meisten Fällen wird man bei den historisch seltenen und aufwendigen Stickereien, die unterschiedlichsten Formen der Stickerei finden. Der Kreuzstich kommt meist aber nur bei sehr einfachen Arbeiten vor. Das hat einfach den traditionellen Hintergrund, dass grobe Stoffe mit zählbaren Fäden früher meist nur von den Armen und bäuerlichen Familien verwendet wurden, die sich andere Stoffe nicht leisten konnten.

Weil die Menschen auch zu einer gewissen Sparsamkeit gezwungen waren, sind die meisten Stickereien im Kreuzstich auch einfarbig gehalten, um teuer gefärbte Garne zu vermeiden.

Wer sich heute mit der Stickerei beschäftigen möchte, kann sich mit den unterschiedlichsten Mustern versuchen es selbst beizubringen. Aber meist bekommt man in einem entsprechenden Shop für Handarbeiten auch eine entsprechende Nachhilfe vermittelt. Deshalb ruhig mal beim nächsten Einkauf mal dannach fragen.