Schneeflocke Stickmuster
Der Winter naht! Im Jahr 2007 bleiben selbst Lastwagen mit Schneeketten schon mal im deutschen Schnee stecken. Dennoch übt die Schneeflocke auf viele Menschen einen ganz besonderen Reiz aus. Vor allem in der Winterzeit ist sie auch ein sehr beliebtes Stickmuster. Dabei sind die Menschen vor allem von den unterschiedlichen Mustern und Formen, dieser „Flocken“ fasziniert. Im Normalfall kann man zwar kaum erkennen, wie eine Schneeflocke im Detail aussieht. Aber es gibt auch Wissenschaftler, die sich speziell mit diesem Thema befassen. So zum Beispiel Wilson Bentley, der eine ganze Reihe unterschiedlicher Schneeflocken fotografierte. Anhand dieser Schneeflocken kann man sich die unterschiedlichsten Stickmuster aufzeichnen oder auch ganz neue entwerfen. Denn für eine Schneeflocke gibt es eigentlich keine festgelegte Form. Was jedoch für alle Schneeflockenarten sehr kennzeichnend ist, ist die Symetrie. Diese entstehen, wenn sich in „unterkühlten“ Wolken, die feinsten Wassertröpfchen, an kleinen Staubpartikeln festsetzen und dann zu Schneeflocken oder auch mal Hagelkörnern bilden. Als unterkühltes Wasser bezeichnet man Wasser, das aufgrund physikalischer Umstände noch flüssig ist, obwohl die Temperatur längst unter dem Gefrierpunkt liegt. Eine Schneeflocke bildet sich jedoch erst, wenn in der Wolke Temperaturen unter -12°C herrschen. Damit es aber funktioniert, brauchen diese unterkühlten Wassertropfen, diese „Kristallisationsansätze“. Fehlen solche Staubpartikel, kann das Wasser in einer Wolke, sogar noch bei -40°C flüssig bleiben. Natürlich gibt es auch bei den verschiedenen Schneeflocken auch unterschiedliche Schneearten, die man in der Regel, nach ihrem Alter unterscheidet. Aber auch das Gewicht pro m3 ist ein „Unterscheidungskriterium“ für Schneeflocken. Dabei wird das Volumen bei einem bestimmten Gewicht, immer kleiner, je „älter“ der Schnee an sich ist. Also, es ist also sicher auch möglich, sich einfach mal in den Schnee zu stellen, nach ein paar „heilen“ Schneeflocken Ausschau zu halten und daraus ein neues Stickmuster zu kreieren.
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