Stickvorlagen zum Aufbügeln
Beim Kreuzstich braucht man in der Regel keine Stickvorlage zum Aufbügeln. Im Gegenteil! Da man beim Kreuzstich, jeden einzelnen Faden des Stoffes abzählen muss, sind die Stickvorlagen zum Aufbügeln beim Kreuzstich eher hinderlich, als dass Sie nützen. Besonders hilfreich sind die Stickvorlagen zum Aufbügeln aber dann, wenn man im Plattstich und im Steppstich, Muster gestalten möchte. Besonders bei Arbeiten mit Tischdeckchen sind diese Stickvorlagen zum Aufbügeln sehr bekannt und meistens bekommt man sie schon fertig aufgedruckt in Stickpackungen. Aber auch in vielen Zeitschriften findet man die Bügelbilder für Stoffe in vielen verschiedenen Versionen. Besonders häufig wird man hier auf gezeichnete Bilder und Blumen Stoßen, die als Stickvorlagen zum Aufbügeln angeboten werden. Wer sich selbst Stickmuster zum Aufbügeln machen möchte, sucht sich im entsprechenden Fachhandel Stoffe, die aufgebügelt werden können oder speziellen Klebstoff für Stoffe. Dann kann man so ziemlich jedes Stickmuster auf einen Stoff bringen und dann auf das jeweilige Stück drauf kleben. Aber ganz gleich, welchen Klebstoff man dafür verwendet, in der Regel halten die Stickvorlagen, viel besser, wenn man noch einmal drüber bügelt. Aber anderst als bei „Drucken“, die aufgebügelt werden, wird der Klebstoff auf die Rückseite des Stickbildes aufgebracht. Außerdem legt man am besten noch einen gröberen Leinenstoff über die Stickvorlage, bevor man sie festbügelt. Hat man mit dieser Methode zum Beispiel einen Kissenbezug gestaltet, so darf man diese meist nur noch in der Handwäsche waschen, weil sich der Klebstoff sonst bei höheren Wassertemperaturen oder bei den Schleudergängen der Waschmaschine auflösen würde und die ganze Mühe wäre umsonst. Deshalb sollte man grundsätzlich, mit aufgebügelten Stickvorlagen sehr vorsichtig umgehen, damit man auch noch lange was davon hat.
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